Zur diätetischen Behandlung bei neurovegetativen Störungen bedingt durch chronischen Stress

  • LAKTOSEFREI
  • GLUTENFREI
  • VEGAN
  • FRUCTOSEFREI

pro Tagesempfehlung (1 Sachet abends)

Nährwertangabenpro Tagesportion
Energie in kJ 107 kJ
Energie in kcal 25 kcal
Fett 0 g
↳ davon gesättigte Fettsäuren 0 g
Kohlenhydrate 0,5 g
↳ davon Zucker 0 g
Eiweiß 3,8 g
↳ davon L-Ornithin 2.000 mg
↳ davon L-Tryptophan 800 mg
Salz 0 g
Vitamine und Mineralstoffepro Tagesportion
Vitamin C 300 mg
Pantothensäure 100 mg
Niacin 100 mg 1)
Vitamin B6 25 mg
Riboflavin 25 mg
Thiamin 25 mg
Folsäure 800 µg
Vitamin B12 50 µg
Magnesium 300 mg
Zink 15 mg
Selen 100 µg
Chrom 50 µg
Molybdän 50 µg
Aminosäuren und -derivatepro Tagesportion
Taurin 1.000 mg

Berechnung je 100 g

Nährwertangabenpro 100 g
Energie in kJ 1.163 kJ
Energie in kcal 271 kcal
Fett 0 g
↳ davon gesättigte Fettsäuren 0 g
Kohlenhydrate 5,6 g
↳ davon Zucker 0 g
Eiweiß 31,5 g
↳ davon L-Ornithin 22.500 mg
↳ davon L-Tryptophan 9.000 mg
Salz 0 g
Vitamine und Mineralstoffepro 100 g
Vitamin C 3.370,5 mg
Pantothensäure 1.124,6 mg
Niacin 1.124 mg 1)
Vitamin B6 281 mg
Riboflavin 280,9 mg
Thiamin 280,9 mg
Folsäure 8.989 µg
Vitamin B12 561,8 µg
Magnesium 3.370,8 mg
Zink 168 mg
Selen 1.123,6 µg
Chrom 561,8 µg
Molybdän 561,8 µg
Aminosäuren und -derivatepro 100 g
Taurin 11.200 mg

L-Ornithinhydrochlorid; Magnesiumcitrat; Taurin; Säuerungsmittel: Citronensäure; L-Tryptophan; Aroma; Säuerungsmittel: L-Ascorbinsäure; Calcium-D-Pantothenat; Nicotinamid0 2); Zinkgluconat; Trennmittel: Siliziumdioxid; Thiaminhydrochlorid; Pyridoxinhydrochlorid; Riboflavin; Süßungsmittel: Süßungsmittel; Süßungsmittel: Sucralose; Folsäure; Farbstoff: beta-Carotin; Chrom-III-chlorid; Natriumselenat; Natriummolybdat; Hydroxocobalamin

Erwachsene nehmen 1 x täglich abends den Inhalt eines Portionsbeutels eingerührt in 200 ml stillem Wasser, ca. 1-2 Stunden nach dem Abendessen, zu sich. Bitte nach Zubereitung sofort trinken. 

Kein vollständiges Lebensmittel. Ergänzende bilanzierte Diät mit Süßungsmittel. Nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden. Die Aminosäure Tryptophan darf nicht in Kombination mit Stimulanzien (Alkohol, Coffein, Amphetaminen) und Antidepressivamedikation (SSRI- und Monoaminooxidasehemmer) eingenommen werden. Nicht tagsüber einnehmen da die Teilnahme am Strassenverkehr oder die Bedienung von Maschinen beeinträchtigt werden kann. Nicht für Schwangere, Stillende, Kinder oder Jugendliche.

Was ist Stress?

Stress ist aus Sicht der Evolution ein lebenswichtiger Vorgang und ein wirksamer Verteidigungs- und Überlebensmechanismus. Unsere urzeitlichen Vorfahren konnten sich aus bedrohlichen Situationen oftmals nur durch blitzschnelle Reaktionen retten. Das bedeutet in der Regel Flucht oder Kampf. Der Körper bereitet Herzschlag, Atmung und Muskelanspannung auf die Mobilisierung aller Kräfte vor. Sämtliche Funktionen, die nicht zum Überleben notwendig sind, werden abgestellt. Zwar sind die „modernen Bedrohungen“ unseres Alltags nicht mehr so gefährlich wie früher, allerdings reagieren wir auch heute noch mit den gleichen Abwehrmechanismen, die wir nun als Stress bezeichnen. 

Was sind die Auslöser für Stress?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte Stress zur größten Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts. Als Ursachen für Stress werden von den meisten Menschen Belastungen am Arbeitsplatz oder im Studium genannt. Gleich gefolgt von partnerschaftlichen, familiären oder finanziellen Problemen:

  • Zeitnot
  • Hektik
  • Keine regelmäßigen Entspannungsmöglichkeiten
  • Über- oder Unterforderung im Beruf
  • Angst um den Arbeitsplatz
  • Mobbing
  • Finanzielle Sorgen
  • Fehlende Anerkennung in Familie oder Partnerschaft
  • Tod oder Krankheit von nahestehenden Personen
  • Soziale Isolation und psychische Probleme

Kurzzeitiger Stress

Immer wenn wir das subjektive Gefühl haben, uns wächst eine Situation über den Kopf, empfinden wir Stress. Diese Stressreaktion des Körpers ist an sich nichts Negatives oder gar gesundheitsschädigend. In einigen Fällen wird vorübergehender Stress sogar als angenehm und leistungssteigernd empfunden. Hält die Stressüberbelastung jedoch über einen längeren Zeitraum an, kommt der Organismus aus seinem natürlichen Gleichgewicht und kann die Reizüberflutung nicht mehr selbst regulieren. Dies führt häufig zu vorerst relativ harmlosen Symptomen wie z.B. Schlafstörungen, Nervosität, innerer Unruhe oder Reizbarkeit.

Vorbeugende Maßnahmen

Der wichtigste Schritt ist zuerst das Erkennen einer Stressbelastung und das Ausschalten möglichst vieler externer Stressfaktoren. Wird das Problem frühzeitig erkannt, kann mit einer Optimierung des Lebensstiles der Entstehung von Burnout vorgebeugt werden. Mit den folgenden Tipps können Sie lernen, wie Sie leichter mit Ihrem Stress und dessen Bewältigung umgehen können:

  • Akzeptieren Sie, dass Sie nicht jede Situation kontrollieren können
  • Setzen Sie Prioritäten
  • Achten Sie auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung
  • Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf
  • Bauen Sie Pausen in Ihren Alltag ein
  • Denken Sie positiv 
  • Vermeiden Sie Nikotin, Alkohol oder Medikamente
  • Lernen Sie auch mal „Nein“ sagen zu können
  • Vermeiden Sie unnötige Stressquellen wie laute Musik oder ständige Unordnung
  • Atem- und Anti-Stressübungen helfen zu entspannen

Folgen von Stress

Negativ wird Stress meistens erst dann, wenn die Stressoren und der durch sie verursachte Druck über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben und der Organismus nicht mehr in der Lage ist, diese Dauerbelastung selber zu regenerieren. Der Körper reagiert dann auf physischer und mentaler Ebene:
 
Körperliche Symptome, u. a.:

  • Schlafstörungen
  • Antriebslosigkeit und/oder Energiemangel
  • Erhöhter Herzschlag und Anstieg des Blutdrucks
  • Muskelverspannungen
  • Schweißausbrüche
  • Kontinuierliche Freisetzung von Stresshormonen
  • Herz-Kreislauf-Probleme
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Schwindelanfälle
  • Magenverstimmung
  • Durchfall oder Verstopfung


Psychisch-seelische Reaktionen:

Konzentrationsschwäche

  • Immunschwäche
  • Panikattacken
  • Depressionen


Schlussendlich können chronischer Stress und das Burnout-Syndrom die Folge von dauerhafter und zu hoher Stressbelastung sein.

Chronisch anhaltender Stress

Werden die ersten Anzeichen weiterhin ignoriert und dem Körper keine Möglichkeit zur Regeneration eingeräumt, entwickelt sich aus der kurzzeitigen Belastung für den Körper schnell eine chronische Dauerstresssituation. In dieser Phase verbraucht der Organismus sehr viel mehr Energie als üblich. Deshalb wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet, welches die nötigen Stresshormone über den Stoffwechsel aktiviert, aber auch die Immunabwehr hemmt. Sie laufen permanent „auf Hochtouren“ und selbst abends können Sie nicht mehr richtig abschalten. Je nach körperlicher Konstitution halten Sie dieser Überbelastung bis zu einem gewissen Grad stand, doch irgendwann sind bei jedem die Energiereserven erschöpft. 

Nährstoffe bei Stress

Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren werden vom Körper benötigt, um sich dauerhaft gesund zu erhalten. Leider können viele Nährstoffe vom Körper nicht selbst produziert werden und müssen daher von Außen mit der Nahrung zugeführt werden. Insbesondere in Zeiten hoher körperlicher oder psychischer Belastung steigt der tägliche Nährstoffbedarf außergewöhnlich an.  Bei Stress und chronischen Erschöpfungszuständen können Aminosäuren, bei einem gestörten Neurotransmitter-Haushalt bei der Stabilisierung  unterstützen. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Aminosäuren Tryptophan, Phenylalanin, Tyrosin sowie Taurin. Diese Substanzen kann man sich als Vorstufen der unterschiedlichsten Bausteine vorstellen, die vom Körper für einen funktionierenden Neurotransmitter-Haushalt  benötigt werden. Tryptophan kann beispielsweise als Vorstufe von Serotonin, die Entspannung und das ´Abschalten´ unterstützen. 

Informationsbroschüre

Zum Öffnen der Broschüre "Stress und Burnout - die unterschätzte Gefahr" klicken Sie bitte hier

Inhalt

30 Stück

Füllmenge

á 8,9 g = 267 g

PZN

05047673

Inhalt

7 Stück

Füllmenge

á 8,9 g = 62,3 g

PZN

07781182
  • 1) Niacinäquivalente
  • 2) Ist dem erhöhten Bedarf angepasst